Tipps&Tricks

Toskana ABC
Finden Sie die Info die Sie brauchen nicht? Mailen Sie uns! Wir sind gerne für Sie da!

Alta Moda:
Die teuersten und schönsten Boutiquen gibt es in Florenz. Viele namhafte Modezaren haben dort ihre Stammhäuser (Gucci, Coveri, Pucci, Ferragamo usw.) Auch die meisten anderen Modedesigner unterhalten hier eigene Geschäfte. Hohes Preisniveau. Ebenfalls in Florenz und auch in kleineren Städten gibt es genügend Geschäfte, die in mittleren Preislagen hochwertige Markenqualität anbieten. Man erkennt sie an den gepflegten Schaufenstern. Das Personal ist
in der Regel qualifiziert und bemüht sich aufrichtig. Allgemein empfehlenswert sind auch die Schuhgeschäfte.
In Barberino del Mugello gibt es das Designer-Outlet.

Anreise per Flugzeug oder Bahn:
Neben den großen Fluggesellschaften Alitalia, Lufthansa, Austrian Airlines, Meridiana usw. fliegen auch kleinere Gesellschaften Eurowings u. Dolomiti-Air, die größeren (Mailand) und kleineren Flughäfen (Pisa u. Florenz) an.
Billigflieger wie Ryanair "www.ryanair.com" oder TUIfly "www.tuifly.com" fliegen ab € 19,99 bis Pisa, andere nur bis Bologna oder Mailand. Auch bietet die Deutsche Bahn "www.db.de" mehrere Nacht- und Tagesverbindungen nach Pisa oder Florenz an. Im Sommerfahrplan gibt es gute Autoreisezug-Verbindungen bis Livorno. Für ital. Zugverbingungen auch deutschsprachig FS-Trenitalia www.trenitalia.com

Anreise mit dem Auto:
Die Anreise mit dem Auto ist zwar nicht unbedingt entspannend, bietet aber den großen Vorteil der Unabhängigkeit. Von Norden kommend muss man in jedem Fall nicht nur das Hindernis der Alpen, sondern kurz vor dem Ziel auch noch das des Apennin überwinden. Dabei sind paradoxerweise die zwei Hauptverbindungsstraßen über die Schweiz A2 (Gotthard-Tunnel) bzw. durch Österreich A12, A13 über den Brenner die A22 problemloser zu fahren, als der "tratto appenninico", die kurven- u. tunnelreichen Stücke von Österreich kommend, zwischen Bologna u. Florenz bzw. aus der Schweiz kommend über Mailand, kann man sich für die A7 nach Genua entscheiden und dann die Küstenautobahn nehmen Richtung Livorno oder Mailand-Bologna und dann vor Parma auf die A15 nach La Spezia fahren (20 km kürzer). Den Tunneln und den Kurven entgeht man auf beiden Strecken allerdings nicht. Als Alternativen über die Alpen: fährt man die A7 über den Fernpass oder die A95 (Garmisch-Mittelwald) nach Innsbruck-Brenner; die Tauern- autobahn nach Villach-Udine. Autobahnen vermeiden und auf Landstraßen ausweichen, sollten wirklich nur diejenigen in Erwägung ziehen, bei denen es zeitmäßig nicht auf ein paar Stunden mehr ankommt, dafür aber auf € 18-20,50 in der Urlaubskasse.... Ebenfalls empfiehlt es sich fürs Auto eine Auslands-Rechtschutzversicherung bzw. Auslandschutzbrief (ADAC) "www.adac.de" abzuschließen und die grüne Versicherungskarte mitzunehmen.

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Antiquitäten- und Trödelmärkte:
Richtige Schnäppchen lassen sich auf allen Märkte meist nicht (mehr) machen, aber hier und da kann man vielleicht ein interessantes Objekt noch erstehen. Gucken und stöbern lohnt sich außerdem allemal.
Florenz: Piazza dei Ciompi: täglich u. letzter Sonntag im Monat
Arezzo: Piazza Grande: 1. Wochenende im Monat
Lucca: Piazza San Martino: 3. Wochenende im Monat
Pisa: Via XX Septembre: 2. Wochenende im Monat
Siena: Piazza del Mercato: 3. Sonntag im Monat
Massa: 1. Samstag im Monat
Viareggio: 4. Wochenende im Monat
Fiesole (Florenz): 2. Sonntag im Monat
Greve (Chianti): jeweils am Montag nach Ostern und 10. Oktober 2004
San Miniato: 2. Sonntag im Monat

Autobahnen:
(grüne Schilder) www.autostrade.de Link in dtsch, italian, engl.
Die A1 (auch Strada del Sol) die Hauptverkehrsader, die die Tosk. von Norden (Apennin) nach Süden durchzieht und weiter nach Rom führt. Die A11 verbindet Florenz mit der Küste, trifft bei Viareggio bzw. nördl. von Pisa auf die A12 kommend aus Genua an der nördl. toskanischen Küste entlang, an Pisa vorbei und endet bei Livorno bzw. nördl. von Cecina. Die A15 schneidet die Toskana am ihren nordwestl. Zipfel und verbindet die A1 (nördl. von Piacenza) mit La Spezia. Übrigens ist in Italien beim Überholvorgang auf der Autobahn die Benutzung der Lichthupe erlaubt. Tempolimit beträgt auf den Autobahnen 130 km/h, und bei Regen generell 110 km/h, wird von vielen zwar nicht eingehalten, bei Kontrollen wird eine Überschreitung aber schwer geahndet. Mindestbußgeld € 103. Achtung! Ab dem 23. Juni 2002 gilt auf Straßen außerorts in Italien: Fahren mit Abblendlicht am Tage - Verstoß 32 €, alle Motorrad- u. Mopedfahrer müssen ständig mit Abblendlicht fahren. Auch wurde per Dekret die Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 gesenkt. Verstöße zwischen 774 € u. 2582 € nebst Fahrverbot von 15 Tagen bis 3 Monaten drohen.
Neu! Ab 1. April 2004 müssen Autofahrer bei Panne oder Unfall auf Außerortsstraßen eine Warnweste tragen, wenn sie das Fahrzeug verlassen. Die Vorschrift betrifft nur den Fahrzeuglenker, nicht die Insassen. Die EU-Kommission hat klargestellt, daß diese Verkehrsregel auch für Ausländer gilt. Besorgen Sie sich also vor der nächsten Reise eine solche mit dem Prüfzeichen EN 471 gekennzeichnete Warnweste, denn natürlich ist die Vorschrift bußgeldbewehrt.

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Autorennen: Ende Mai findet das wohl berühmteste Oldtimerrennen der Welt statt, die "Mille Miglia", die genau durch die Toskana führt.
In Scarperia befindet sich die Rennstrecke „Mugello“ wo schon „Schumi“ zu seinen Zeiten geprobt hat. Das weltberühmte Moto-Gp findet meist am ersten Juni-Wochenende statt.

Auto-Unfall in Italien:
Wer mit dem Auto in die Ferien fährt, unterliegt leider auch dem Risiko eines Unfalls, auch wenn man selber nicht schuld ist. Hier sind einige Hinweisedie zu beachten sind:
- Unfälle werden nach dem Schadensersatzrecht des Landes geregelt, in dem sich der Unfall ereignet hat. Das Schadensersatzrecht ist in anderen Ländern fast immer ungünstiger als in Deutschland! Die Entschädigung für Verdienstausfall oder den Nutzungsausfall des Fahrzeuges, die Aufwendungen für Leihwagen, Schmerzensgeld und Anwaltskosten werden überhaupt nicht oder höchstens unzureichend entschädigt.
- Deshalb am besten einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung der Interessen beauftragen;
- Schon am Unfallort sollten möglichst alle Beweismittel zu Ihren Gunsten gesichert werden: Am allerwichtigsten ist es, Namen und Anschriften (und ggf. Fahrzeugkennzeichen) von unparteiischen Zeugen festzustellen. Aussagen von Insassen Ihres Fahrzeuges oder von Verwandten haben im Ausland keine oder nur geringe Beweiskraft.
Vom Unfallgegner unbedingt notieren:
- Kennzeichen des Fahrzeuges
- Name und Anschrift des Fahrers (Ausweis zeigen lassen)
- Name und Anschrift seiner Versicherungsgesellschaft
- Seine Versicherungsnummer; in Italien finden Sie erforderlichen Angaben zur Haftverpflichtversicherung auf einer Plakette an der Windschutzscheibe.
Wird die Protokollierung abgelehnt, unbedingt die Polizei benachrichtigen; bitten Sie die Beamten auch, Ihnen beim Aufschreiben behilflich zu sein und notieren Sie die Anschrift der aufnehmenden Polizeibehörde.
Unterschreiben Sie aber in keinem Fall fremdsprachige Texte, die Ihnen nicht verständlich sind!
- Fotografieren Sie die Unfallstelle und die Beschädigungen an den Fahrzeugen.
- Fertigen Sie eine Unfallskizze an.
- Am besten füllen beide Parteien den Europäischen Unfallbericht aus; er sieht europaweit identisch aus und ist in vielen Ländern Europas ein anerkanntes Formular zur Aufnahme und Regulierung von Verkehrsunfällen und wird von den Behörden und Versicherungen als Beweismittel anerkannt.
Oder in Papierform beim Info-zentrum der deutschen Versicherer kostenlos bestellen: Bestell-Hotline 0800-7424375.
- Wenn Ihr Wagen im Ausland nur vorläufig repariert wird, lassen Sie sich auf der Rechnung bestätigen, dass es sich um eine provisorische Reparatur handelt; dabei ist anzugeben, welche Arbeiten noch nicht durchgeführt wurden.
- Achtung: Gutachterkosten werden in Italien vom Haftpflichtversicherer nicht erstattet!
Falls Sie nach einem Unfall im Ausland Schadensersatzansprüche gegen einen Fahrzeughalter geltend machen wollen, dessen Fahrzeug ebenfalls in Deutschland zugelassen ist, empfiehlt sich die Beauftragung eines Rechtsanwaltes in Deutschland. In diesem besonderen Fall kann der Schaden nämlich in Deutschland abgewickelt werden.
Stand: 02/2005, ohne Gewähr.
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Bahnverbindungen nach Florenz: www.trenitalia.com
Für einen Ausflug nach Florenz, Siena oder Pisa lohnt es sich auch mit dem Zug zu fahren (Keine Parkplatzsuche, in Florenz ziemlich schwierig). Fast immer sind die Stadtbusse gelb, die Überlandbusse blau. Bus- und Bahnfahrkarten gehören zu den Dingen, die in Italien noch relativ günstig sind. Leider sind die Bus-Verbindungen nicht immer so häufig, wie man sich das für Ausflüge wünschen würde (sprich: man kommt hin, aber nicht bei Zeiten weiter oder zurück). In Italien gekaufte Fahrkarten müssen vor dem Einsteigen entwertet werden!

Banken:

Mo-Fr. von 8.30-13.20 und von 14.30-15.30 Uhr. Da alle Banken elektr. Zutrittssysteme haben, lassen Sie bitte Kameras u. Metallgegenstände draußen im Schließfach. Banknoten erhalten Sie in Italien am Bancomat mit der EC-Karte. Höchstbetrag 200 € - 400 € pro Tag, von Bank zu Bank unterschiedlich, Kosten 4 € pro Buchung. In vielen Geschäften, Restaurants, Tankstellen usw. können Sie mit Bankcard (ohne zusätzl. Kosten), Mastercard, Diners, Visa usw. bezahlen.
 

Elba:

Fähren verkehren ab dem Frühjahr fast stündlich ab Piombino, ein Tagesausflug ist wegen der langen Anfahrt jedoch zu überdenken, aber zu schaffen.

Feiertage in Italien:

01.01. Neujahr/Capodanno;
06.01. hl. Dreikönige/Epifania;
bewegliches Fest, Ostern/Pasqua; Ostermontag/Lunedi di Pasqua;
25.04. Tag der Befreiung/Festadella Liberazione;
01.05. Tag der Arbeit/Festa del Lavoro;
02.06. Nationalfeiertag
15.08. Mariä Himmelfahrt/Ferragosto (DER Feiertag in Italien überhaupt! Alles ist geschlossen);
01.11. Allerheiligen/Ognissanti;
08.12. Maria Empfängnis/L´Immacolata Concezione;
25.12. Weihnachtstag/Natale;
26.12. 2. Weihnachtstag/Santo Stefano;
Karfreitag, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam u. Pfingstmontag sind in Italien keine gesetzl. Feiertage.
Anmerkung: Zusätzlich werden zahlreiche Feste zu Ehren der jeweiligen Schutzheiligen abgehalten.
Geschäfte bleiben meist geöffnet:
Bologna: 4. Okt. (St. Petronius),
Florenz (Firenze)/Borgo San Lorenzo: 24. Juni (Johannes der Täufer),
Mailand (Milano): 7. Dez. (St. Ambrosius).
Neapel (Napoli): 19. Sept. (St. Gennaro),
Rom (Roma): 29. Juni (St. Petrus),
Siena: 2. Juli und 16. Aug. (Palio-Pferderennen),
Venedig (Venezia): 25. April (St. Markus),
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Festveranstaltungen:
In den Monaten Juni bis September finden in der ganzen Toskana verschiedene Festveranstaltungen statt, die
sich meist über mehrere Wochen hinziehen. (Achten Sie auf die angeschlagenen Plakate)

Freibad öffentl.:

Ein schön gelegenes öffentl. Schwimmbad mit Kinderpool, Liegewiese, eigenen Kabinen, Sitzplätzen, Bar u. Restaurant befindet sich in Borgo San Lorenzo; oder aber etwas kleiner (aber schicker) das Freibad in San Piero a Sieve am „Borgo Nuovo“.

Gaststätten: Essen-Trinken-Gepflogenheiten
In den Restaurants wird die Rechnung immer pro Tisch gemacht. Wünschen Sie getrennte Rechnungen, sollten Sie vorher darauf hinweisen (Conti separati). Auch ein fester Bestandteil der Rechnung sind pane e coperto, also der Grundpreis für Brot und Gedeck sowie servizio (Bedienungsgeld). Für alles was Sie bezahlen, bekommen Sie eine "Ricevuta" (Quittung) bitte aufheben, da es immer wieder Straßen-Kontrollen durch die "Guardia di Finanza" (Steuerfahndung) gibt. Capuccino nach dem Essen ist nicht unbedingt stilecht, der Kenner bestellt Espresso (Cafè). Grappa u. Magenbitter wie (Amaro, Averna, Ramazotti), werden nach dem Cafè getrunken. In den Bars wird für den Service am Tisch ein Aufschlag verlangt (sehr teuer in den eleganten Straßencafès von Florenz und Siena).
Die üblichen Essenszeiten sind ab 13 Uhr und 20 Uhr. Im Winter fängt man auch schon eine halbe Stunde früher an, im Süden beginnt das Abendessen im Sommer erst um 20.30 Uhr oder 21 Uhr. Eine italienische Mahlzeit besteht aus dem primo (Nudelgericht, Risotto oder Suppe), dem secondo ( Fleisch oder Fisch) - dazu bestellt man einen contorno (Beilage, Gemüse, Salat) - und eine Nachspeise (Obst, Käse oder Dessert), die man allerdings auch durch einen caffé ersetzen kann. Ein ausgiebigeres Essen wird zusätzlich mit einem antipasto (Vorspeise) eingeleitet. Als Getränke Mineralwasser nach Wunsch mit (gassata) oder ohne Kohlensäure und Wein oder Bier.
In Restaurants wird erwartet, daß man mindestens entweder einen "Primo" oder einen "Secondo" plus "Contorno" (Gemüsebeilage) und am Schluß einen Kaffee bestellt. Nur in einfacheren Garküchen kann man z. B. Nudeln oder eine Pizza (nur abends üblich) und sonst nichts ordern. Und für Kinder gilt im kinderfreundlichen Italien sowieso die Regel: Jeder kann essen, was er will. Bestandteil der Rechnung sind pane e coperto, also der Grundpreis für Gedeck und Brot, sowie der servizio (Bedienungsgeld), meist 15 Prozent, die entweder im Preis enthalten sind oder aufgeschlagen werden.
Falls beim Bestellen der Rechnung ("il conto") der Kellner fragt "Fattura o ricevuta?", immer eine "Ricevuta" (Quittung) verlangen. Für eine "Fattura" (Rechnung) braucht man eine italienische bzw deutsche Steuernummer.
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Geschäfte:
Öffnungszeiten tägl. von 09.00-13.00 h und von 16.30-20.00 h auch samstags (im Winter eine halbe Stunde früher). Sonntags sind fast alle Geschäfte geschlossen (ausgen. einige Supermärkte, Zeitungs- und Blumenläden am Vormittag). Montag morgens sind nur Lebensmittelgeschäfte offen, die dann aber am Mittwoch nachmittag geschlossen sind.
Einkaufszentren sind durchgehend von 09.00 h bis 21.00 h geöffnet. Im August sind viele Geschäfte für mehrere Wochen ganz geschlossen (Italien macht Urlaub).

Haustiere:

Italiener sind sehr tierlieb. Das Mitbringen von Haustieren bereitet keine Schwierigkeiten. Doch zu beachten sind ein paar Regeln:
Am Strand dürfen Hunde nicht ins Wasser und nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein (Sonnenschirm). Es gibt für Hunde bestimmte Strände (fragen Sie uns!). Beim Restaurantbesuch sollten Sie vorher den Keller oder Besitzer fragen ob der Hund mit rein darf. Bei Restaurants mit Sommergarten ist der Hund generell erlaubt.
In den Häusern und Ferienwohnungen wo Haustiere erlaubt sind, muss man darauf achten dass:
- sie nicht auf Betten oder Sofas dürfen
- Gassigehen nicht direkt im Garten erwünscht ist
- Hunde nicht in den Pool dürfen
- Bei mehreren Ferienwohnungen den Hund anleinen, nicht alle Gäste mögen Hunde….


Konsulate:
Ital. Botschaft in Deutschland: Dessaustr. 28/29 D-10963 Berlin, Tel.:+49-30-25 44 00, FAX: 25 44-0120
Dtsch. Botschaft in IT.: via San Martino della Battaglia 4 I-00185 Roma Tel.:06-49 21 31, FAX: 49 21-3319
Deutsches Konsulat in Florenz: Lugarno Vespucci 30, 50123 Florenz, Tel.:055-29 47 22
Österreichische Botschaft in IT.: via G. B. Pergolesi 3, 00198 Roma, Tel. (06) 8440141.
Botschaft der Schweiz in IT.: via B. Oriani, 00197 Roma, Tel. (06) 8083641.
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Meer:
Badefreunde zieht es eher an die Etruskische Riviera und die Küste der Maremma entlang des Festlandes sowie auf die Insel Elba, die über den Fährhafen Piombino erreicht werden kann. Die Strände zwischen Carrara und Pisa sind überwiegend in Privathand und die Benutzung kostenpflichtig. Möchten Sie einen Tag am Meer verbringen, so befinden sich die nächstgelegenen Sandstrände bei Pisa und Tirrenia oder Cecina Mare. Sehr schön gelegen ist die Bucht von Baratti, unterhalb der sehenswerten Etruskerstadt Popolonia oder der schöne Strand von San Vincenzo 40-50 m breit u. 5 km lang.

Maut-Gebühren:
Für die ital. Autobahnen können Sie schon vor Urlaubsantritt (in Deutschland beim ADAC, in Italien bei den Banken, Autobahnraststätten, Tabacchi-Läden) eine "Viacard" im Wert von € 25.00 oder € 50.00 erwerben, die Ihnen Wartezeiten an den Mautstationen erspart. An den Mautstationen sind hierfür markierte Sonderspuren(Barzahlung, Telecard, Viacard) vorgesehen. Bei Barzahlung fahren Sie in die jeweilige Spur zu den Kassenhäuschen (grünes Ampellicht). Haben Sie sich einmal in der Spur geirrt, fahren Sie unbedingt weiter und nicht zurück. Wird schwer geahndet (Bußgeld). Sie müssen jedoch bei der Auffahrt auf die Autobahn am Kassenhäuschen (roten Knopf drücken) eine Streckenkarte ziehen, erst dann geht die Schranke hoch. Achtung bei Verlust dieser Karte zahlt man die entfernteste Strecke. Preis Beispiel, die Maut von der Grenze Chiasso bis Mailand = € 1,60, wird kurz nach der Grenze erhoben. Für die Tangente um Mailand = € 2,00. Richtung Bologna über Parma-La Spezia bis Pisa Zentrum/Flughafen. = € 19,00 oder Richtung Bologna-Genua-Livorno bis Pisa Zentrum/Flughafen = € 19,60, wird nach Verlasssen der Autostrada bezahlt. Die Vignette für die Schweiz € 27,50 können Sie auch beim ADAC vorher erwerben, sie gilt für 1 Jahr aber immer bis zum 31. Jan. des nächsten Jahres, für Österreich gibt es neben der Jahresvignette PKW € 72,60 Motorrad € 29, auch jene für 2 Monate PKW € 21,80 Motorrad € 10,90 oder 10 Tage PKw € 7,60 Motorrad € 4,30. Die Maut vom Brenner bis Florenz kostet 21,50 €.
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Müll:
Es gibt in Italien keine Müllabfuhr wie Sie sie aus Deutschland kennen. Es werden meist täglich die Container entleert. Jede Familie, jedes Haus (auch Villen) müssen Ihren Müll in den vorgesehenen Containern entsorgen (meist am Strassenrand oder Dörfern):
Papier/Pappe/Kartons: carta/cartone (gelbe Container)
Glas/Blech/Plastik: vetro/lattine/plastica (hellblaue Container)
Kompost: compostaggio (braune Container)
Restmuell: “non differenziato” (graue Container)

Museen:
Sind in der Regel von 09.00-18.00 Uhr geöffnet. (montags immer geschlossen) Suchmaschine für Museen in Italienwww.museionline.com

Notrufnummern:
Pronto soccorso - Rettung /Krankenwagen 118; Ist kostenlos, bitte Personalausweis mitnehmen u. vorlegen
Polizia stradale - Verkehrspolizei 113;
Carabinieri - Polizei 112;
Vigili del fuoco - Feuerwehr 115;
ACI - Automobil Club von Italien: 116 (kostenlos) mobil: 800 116 800;
Soccorso in mare - Seenotrettung 1530
Diese Nummern können Sie von jedem beliebigen Telefon aus kostenlos wählen. Nennen Sie Ihren Namen u.Telefon-Nr., Ort des Geschehens und Grund des Einsatzes. In Italien gibt es eine ADAC-Notrufstation mit 24-Std.-Service welche vom Unfall bis Autodiebstahl bei Notfällen im Ausland hilft. in Deutschland Tel.-Nr.: 02 661 591 oder aus dem Ausl. +49 89 222 222

Palio:
Der Palio (berühmtes Pferderennen) findet alljährlich am 2. Juli und am 16. August in Siena statt.
Seit 1981 findet in Fucecchio - an der Autostrada (FI-PI-LI) Nähe San Miniato, auch jeweils am 10. Juni
der Palio statt. Hier reiten in 2 Rennen ab 15.30 h je 6 Stadtteile gegeneinander, jeweils die 3 Ersten
kommen dann ins Finale per la conquista del "Cencio". (zur Eroberung des "Lappens")
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Parken:
Stellen Sie Ihr Auto nicht ins Parkverbot, gesalzene Strafen und sofortiges Abschleppen sind an der Tagesordnung

Post: bietet nur die üblichen Post- u. Gelddienste an. (kein Telefondienst) Mo-Sa von 08.00-13.00 h. Briefmarken,(Francobolli) gibt es auch in den Tabakläden (Tabacchi). Porto nach Deutschland kostet für einen Brief € 0,70 und für eine Ansichtskarte € 0,60.

Rauchen:
Italien hat in striktes Nichtrauchergesetz für die Gastronomie umgesetzt. Es gibt entweder Raucherecken welche extra belüftet sein müssen oder aber ein striktes Verbot. Zuwiderhandlung wird sehr hoch bestraft. Die Wirte müssen bis zu 2200 Euro Strafe zahlen. Rauchende Gäste müssen mit bis zu 275 Euro Strafe rechnen - sind Schwangere und Kinder dabei, verdoppelt sich die Buße.

Reisedokumente:
Reisepass oder Personalausweis sind völlig ausreichend, wobei eigentl. nur noch an den Schweizer Grenzen und dort auch nur stichprobenweise kontrolliert wird. Für Kinder unter 16 Jahren Kinderausweis oder Eintrag im Pass eines Elternteils.

Reiten u. Golf:
In der Nähe von Scarperia gibt es einen sehr schönen 18 Loch Golfplatz „Poggio die Medici“; Fragen Sie uns nach Reitställen in der Nähe Ihrer Unterkunft.
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Schnellstraßen S-G-C: (blaue Schilder)
Florenz-Siena (FI-SI) und Florenz-Pisa-Livorno (FI-PI-LI) (nicht gebührenpflichtig). Die Via Aurelia (SS 1) entlang der Küste von Monaco kommend ist größtenteils als Schnellstraße ausgebaut, vor allem ab Livorno in Richtung Süden (Rom). Es gibt vier Straßentypen: Die Autostrada (grüne Schilder) ist eine 2-4 spurige gebührenpflichtige Autobahn. Die Strada di Grande Comunicazione (S.G.C.) (blaue Schilder) ist eine 1-2-spurige Schnellstraße. Die Strade Provinciale (weiße Schilder) ist eine normale Landstraße, zumeist ohne Mittelstreifen, die spagehettiähnlich die kleinen Ortschaften miteinander verbindet - das eigentliche Straßennetz Italiens. Die Strada bianca (keine Schilder)ist die weiße Straße, d. h. eine unbefestigte, staubige Landstraße, die oftmals anzeigt, dass Sie ganz in der Nähe Ihres gemieteten Hauses sind.
Tankstellen:
Haben an den Autobahnen durchgehend, in Ortschaften meist nur von 08.00 -12.30 h und von 15.00-19.00 h geöffnet. Beim "Self-Service" kann man mit €-Schein(en) am Automat tanken.

Telefon:
Vorwahl ( nach Ital.) 0039 (erste 0 der ital. Ortsvorwahl bleibt erhalten) z.B. 0039 055 .. für Florenz.
Vorwahl (Ital. nach D) 0049 (erste 0 der dtsch. Ortsvorwahl fällt weg) z.B. 0049 30 ...... für Berlin.
Wenn Sie in Italien im Ortsnetz telefonieren möchten, müssen Sie immer die Ortsvorwahl-Nr. (prefisso) mitwählen.

Terracotta:
Eine gute Auswahl finden Sie in San Piero a Sieve „Cestenoli“ oder in Montelupo, einer der wichtigsten Terracotta-Herstellungsorte Italiens.

Unterkunftsbezeichnungen:
Ferienwohnungen: sind Wohnungen in einem groesseren Haus wo entweder mehrere Ferienwohnungen sind, oder der Besitzer wohnt.
Landhäuser oder „Rustici“ sind alleinstehende Häuser, Pool und Garten sind zur exklusiven Nutzung der Gäste.

Fattoria oder Tenuta: sind teils jahrhundertalte, oft herrschaftl. Landgüter, die heute meist unter Denkmalschutz stehen.
Podere: sind als Gehöfte Teil einer großen Fattoria oder Tenuta, die einst die Bauern nach der Art der "Halbpacht" bewohnten und deren Land sie bestellten.
Castello: Schloss, Festung oder Burg.
Borgo: ist meist ein festungsartig angelegter Weiler, oft mit eigener Kirche und Wehrturm.
Azienda Agricola/Agraria: ist ein landwirtschaftlicher Betrieb nach heutiger Bezeichnung.
Agriturismo: Ferien auf dem Bauerhof, mit/ohne Nutztierhaltung, mit Haustieren, Wein- u. Olivenölherstellung.
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Verhalten:
Italiener legen in der Regel Wert auf ordentliche Kleidung. Wenn Sie die Städte besichtigen gehen, achten Sie darauf, nicht freizügig gekleidet zu sein. Vor allem beim Betreten von Kirchen und in feinen Restaurants.
Weiße Socken und Sandalen gelten als sehr teutonisch. Nacktbaden ist ausdrücklich verboten, wobei Bräunen "oben ohne" geduldet wird. Auch ist es per Gesetz-Erlass verboten in der Zeit von 13 bis 16 Uhr am Strand mit Radiomusik oder Ballspiel zu stören. Alkohol, vorzugsweise in Form von Wein, gehört hier zwar zum Alltag, aber es schickt sich nicht, betrunken zu sein.
Geklaut wird überall in Europa, nicht nur in Italien. Es gibt Vorsichtsmaßnahmen. Im Auto sollte man nichts sichtbar liegenlassen. Geld, Kreditkarten und Dokumente sollte man in einem Brustbeutel oder einer Gürteltasche aufbewahren, Wertgegenstände im Hotelsafe deponieren. Von seinen Papieren sollte man Fotokopien machen, die Nummern von Kreditkarten samt Telefonnummern für Verlustmeldung notieren und sicher aufbewahren. Wo immer man Taschendiebe vermutet - man sollte nicht durch nervöses Herumfummeln an der Jackentasche den Eindruck vermitteln, daß dort etwas zu holen ist. Vorsicht bei Personen, die sich einem auf merkwürdige Weise nähern oder durch ihr Verhalten Mitleid erwecken. Sobald Sie diesen Personen Aufmerksamkeit widmen, hat der Komplize womöglich schon zugegriffen. Allergrößte Vorsicht ist bei Händlern am Straßenrand, an Autobahnausfahrten oder Raststätten geboten, die angeblich wertvolle Ware zu einem ungewöhnlich günstigen Preis anbieten. Es handelt sich garantiert um billige Fälschungen. Wenn man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bestohlen wird: Zur nächsten Carabinieri-Wache gehen, den Verlust mit möglichst vielen Details zu Protokoll geben. Das hilft zumindest bei der Versicherung daheim.

Verkehr:
Geschwindigkeitsbeschränkungen: Ortschaften 50 km/h, Landstraßen/Schnellstraßen 90 km/h, teilweise auch 110 km/h (je nach Beschilderung) und Autobahnen 130 km/h.
Caduta sassi = Steinschlag
Deviazione = Umleitung
Divieto di Sosta / Sosta vietata = Parkverbot, z.B. an Einfahrten
Rallentare = Langsam fahren
Sbarrato = Gesperrt
Senso unico = Einbahnstraße
Sottopassaggio = Unterführung
Tutte le direzioni = alle Richtungen
Zona di silenzio = Hupverbot

Wein:
Im Restaurant kann man unbesorgt den "vino della casa" (Hauswein) bestellen, der in der Regel recht gut ist. Ansonsten erkennt man einen guten Wein immer am Preis und an der Aufmachung (Glas, Korken, Etikett). Der Chianti classico (z.B. Gallo nero) D.O.C.G. ist ein guter Wein, ältere Jahrgänge sollten den Aufdruck "riserva" tragen. Spitzenweine sind der Brunello di Montalcino, Rosso di Montalcino oder der Nobile di Montepulciano sowie der Rosso di Montepulciano. Als Weißwein sehr empfehlenswert ist der "Vernaccia di San Gimignano".
(Enoteca = Weinhandlung)
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Wochenmärkte:
Dienstag: Borgo San Lorenzo, Florenz (parco delle cascine), es lohnt sich auch die Markthalle in Florenz zu besuchen.
Mittwoch: Pontassieve, Massa Marittima, Pisa, Lucca, Siena sehr groß, Certaldo.
Donnerstag: Londa, Vicchio, Empoli, San Gimignano, Grosseto.
Freitag: Livorno (Fischmarkt tägl.), Scarperia (sehr hübsch!).
Samstag: Arezzo, Pisa, Lucca, Castelfiorentino sehr groß, Volterra.

Zollbestimmungen
Angesichts der Zuhörigkeit Deutschlands, Österreichs und Italiens zur Europäischen Union hat der Tourist normalerweise nur noch dann etwas mit dem Zoll zu tun, wenn er durch die Schweiz reist. Bei größeren Mengen von Wein, Spirituosen, Zigaretten usw. kann es ratsam sein, bei der Einreise in die Schweiz Zoll zu zahlen und bei der Ausreise wieder zurückzufordern. Die Ausfuhr von wertvollen Kulturgütern aus Italien unterliegt nach wie vor Beschränkungen, die man vorher erfragen sollte.

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